Für Exhibitionisten stellt es einen besonderen Reiz dar, von anderen Personen nackt oder bei sexuellen Aktivitäten beobachtet zu werden. Was für sie und die betrachtenden Voyeure durchaus erregend ist, bringt so manchen Ordnungshüter jedoch dazu eine saftige Strafe zu verhängen oder sogar die Handschellen zu zücken.
Mit folgenden Strafen müssen Exhibitionisten in folgenden Ländern rechnen:
Rumänien
Hier versteht man besonders wenig Spaß mit Zärtlichkeiten am Strand. Es drohen bis zu sieben Jahre Haft!
Kroatien
Wer sich beim Sex in der Öffentlichkeit erwischen lässt, muss mit einer Geldstrafe bis 150 Euro rechnen. Es sind sogar 30 Tage Knast möglich.
Spanien
Tief in die Tasche greifen muss man am Ballermann oder auf Ibiza: In Spanien drohen Geldstrafen bis 75.000 Euro!
Türkei
Auch am Bosporus wird der Quicky unter freiem Himmel teuer: Es drohen bis zu zwei Monate Haft und Geldstrafen bis 200 Euro.
Österreich
Paragraf 218 des österreichischen Strafgesetzbuchs verbietet öffentliche sexuelle Handlungen. Das drohende Strafmaß: Freiheitsentzug bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 360 Tagessätzen.
Deutschland
Auch in Deutschland ist Sex in der Öffentlichkeit verboten. Für die Erregung öffentlichen Ärgernisses drohen hier sogar Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr oder Geldstrafen.
Griechenland
Wer sich in Griechenland beim Sex am Strand erwischen lässt, muss mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. Geldstrafen sind nicht vorgesehen!
Italien
Ach, die angeblich so heissblütigen Italiener … – zum Schäferstündchen sollten Sie sich in Bella Italia besser nach drinnen verziehen. Ansonsten drohen 300 Euro Geldstrafe oder bis zu zwei Jahre Haft.
Ägypten
Sex am Strand ist in Ägypten ein komplettes No-Go! Im Land der Pyramiden sind sogar FKK und oben ohne gesetzlich verboten, sowohl am Strand, als auch innerhalb von Hotelanlagen. Selbst ein Bikini kann als anstößig empfunden werden.
Dänemark
Bei Freiluft-Sex in Dänemark drohen bis zu vier Jahre Gefängnis – allerdings nur nach einer Anzeige.
Dubai
In Dubai ist Küssen, Umarmen und Streicheln in der Öffentlichkeit illegal, besonders zwischen unverheirateten Partnern. Auch gegen Badegäste, die topless oder ganz nackt in der Sonne liegen, gehen die Behörden vor, es drohen sogar Gefängnisstrafen. Also besser ab ins (abgesperrte) Hotelzimmer.
Kenia
Sex in der Öffentlichkeit ist streng verboten. Schon auf ein textilfreies Bad könnte ein längerer Gefängnisaufenthalt folgen. nur einzelne private Hotelstrände machen Ausnahmen.
Malaysia
Nacktheit in der Öffentlichkeit ist streng verboten. Per Gesetz stehen darauf bis zu drei Jahre Gefängnis, auf Open-Air-Sex sogar Prügelstrafe und bis zu zwanzig Jahre Haft.
Thailand
Nacktbaden, Baden ohne Bikinioberteil sowie sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit sind streng verboten und werden bestraft. Außerdem verbaut man sich den nächsten Thailand-Urlaub: Jede Verurteilung wegen einer noch so kleinen Straftat führt nach Verbüßung der Strafe zu einer Abschiebung und einem unbegrenzten Wiedereinreiseverbot.
Südafrika
FKK und oben ohne sind verboten, Sex am Strand natürlich auch!
Bulgarien
Das Paradies für Freiluft-Sexler! Hier droht bei der heissen Nummer am Strand nur eine Verwarnung, Geldstrafen sind nicht vorgesehen.
Skandinavien
Die Nordeuropäer sind besonders sexfreundlich. Wer in Schweden beim freiluftsexeln erwischt wird, dem droht nur eine Geldstrafe von 50 Euro, in Norwegen riskiert man nur eine Verwarnung. Auch in Finnland droht eine Verwarnung – oder eine Geldstrafe in Höhe von zehn Prozent des Einkommens.
Jamaika
Nach reichlich Rum eine geile Nummer am Traumstrand? Kein Problem! Es droht höchstens eine Verwarnung. Per Gesetz verboten ist im Inselparadies allerdings der Sex unter gleichgeschlechtlichen Partnern.
Kanada
Auch hier sieht man Sex in der Öffentlichkeit nicht so eng. Vielleicht, weil es ohnehin meistens zu kalt ist? Wer erwischt wird, kassiert nur eine Verwarnung.
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