Eine “redaktionelle Revolution” kündigte die Zeitschrift “Brigitte” bei ihrer gestrigen Pressekonferenz an. Und so soll die Revolution aussehen: Ab 2010 verzichtet die Zeitschrift auf professionelle Magermodels.
“Echte” Frauen sollen her.
Ohne Models
Die gängigen Models seien zu dünn, zu künstlich. Daher sollen in Zukunft alle Fotostrecken von Mode über Beauty bis hin zu Living und Fitness mit Frauen produziert werden, “die mitten im Leben stehen”.
Die Ankündigung sorgte bei den anwesenden Damen – darunter auch Anzeigenkunden – auf der Pressekonferenz für Applaus.
Ein bisschen stolz
Ein bisschen stolz bin ich jetzt schon. Nein, ich glaube nicht, dass ich mit meinem Beitrag “Bauchspeck statt Hungerknochen” maßgeblich zu dieser bemerkenswerten Entscheidung beigetragen haben. Aber ich fühle mich jetzt zumindest wie ein kleines Sandkorn, das Teil eines wunderschönen Sandstrands ist. Und alle Leserinnen, die den offenen Brief aus dem Beitrag versendet haben, sollten sich jetzt auch so gut fühlen.
Nicht verzichten wird Brigitte aber auf bezahlte Anzeigen mit Magermodels. Dann bleibt uns aber noch eines: Umblättern!