Eine vermeintliche Freiheitsberaubung hat sich vor dem Gericht in Wuppertal als Sex-Spiel entpuppt. Ein 53-jähriger Mann hatte seine 34- jährige Ex-Freundin bezichtigt, ihn mit schweren Ketten in einem Pferdestall gefesselt, geknebelt und hilflos zurückgelassen zu haben, um in seiner Wohnung 25 Euro zu stehlen.
Zu ihrem Glück konnte die 34-jährige Angeklagte aber eMails vorweisen, in denen sich das angebliche Opfer kurz vor der “Tat” eine ausgedehnte Langzeitfesselung wünschte.
Sie habe mit dem knapp 20 Jahre älteren Mann lange Zeit eine sado-masochistische Beziehung geführt, in der sie die Rolle der “Herrin” und er die des “Sklaven” eingenommen habe, erklärte die Frau. Die Aktion im Pferdestall habe sich der 53-jährige gewünscht.
Wie die komplizierte Fesselung gegen seinen Willen geschehen konnte, konnte das “Opfer” nicht erklären. Als der Mann sich bei der Schilderung seiner Selbstbefreiung in Widersprüche verstrickte, riss der Richterin der Geduldsfaden: “Wir sind von den Märchen des Zeugen nicht angetan. Wir glauben ihm kein Wort”, unterbrach sie den Mann und stellte das Verfahren kurzerhand ein.
Tja, dumm gelaufen … für ihn.
Es müssen ja nicht gleich Ketten im Pferdestall sein. Sehr angenehme und empfehlenswerte Accessoires für sanfte Fesselspiele gibt es hier unter “SOFT-Bondage“.
Eigentlich eher nur symbolischen Charakter haben die mit Perlen verzierten Handschellen “Plaisir Nacré” und die Handschellen “Za za zu” mit Marabu-Federn, stellen aber eine sehr stilvolle Möglichkeit dar, um sich mit dieser Spielart anzufreunden. Besonders reizvoll finde ich auch die Augenbinde “Shhh” aus Satin. Damit kann man und frau überaus reizvolle Erfahrungen sammeln …
Viel Spaß!