Ob es die bekannt prüden Moralvorstellungen der Amerikaner sind, die Google Deutschland immer häufiger zu unbegründeten Zensurmaßnahmen greifen lässt, kann ich nicht sagen. Wer als Deutscher Internet-User aber trotzdem Inhalte finden möchte, die nicht nur für Kinder geeignet sind, findet hier Abhilfe!
Ist dir schon aufgefallen, dass die Suchergebnisse immer “braver” werden? Das liegt offensichtlich an undurchschaubaren Zensurmaßnahmen. Ein konkretes Beispiel findest du weiter unten.
Warum die bekannte Suchmaschine bestimmte Suchergebnisse auf der .de-Seite nicht mehr anzeigt, wird von Google nicht konkret beantwortet.
Es gibt keine Ansprechpartner, keine Möglichkeit herauszufinden, wer, was angeblich getan hat, das gegen irgendwas verstoßen soll und daher nicht angezeigt werden darf.
Die Lösung
Da (derzeit) besonders die Ergebnisse auf google.de, das ist bei den meisten Deutschen die Standard-Suchseite, zensuriert werden, ist die Lösung des Problems für den Einzelnen recht einfach:
- In der Google-Toolbar gibt es neben dem Suchfeld einen kleinen Pfeil nach unten neben dem Wort “Suchen” (rechts davon).
- Klick auf den Pfeil – Klick auf “Verwalten …” (ganz unten) – es öffnet sich die “Google Toolbar-Optionen”
- Klick auf den Reiter “Suchen” (oben links) – bei “Zu verwendende Google-Website” http://www.google.com auswählen – Speichern und in Zukunft wieder interessante Suchergebnisse erhalten.
Ansonsten gibt´s ja zum Beispiel auch andere Suchmaschinen wie bing.com etc.
Das Problem
Nur ein Beispiel von vielen:
Suche nach “lustundliebe” auf Google.de
Und die gleiche Suche auf Google.com
Alles klar?
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Der Punkt ist, dass sich Google offensichtlich über das geltende Gesetz stellt. Siehe dazu den Hinweis, der bei der Suche auf google.de unten erscheint. Hier wird behauptet, dass ein nicht näher definiertes Gesetz gebrochen worden sei. Tatsächlich gibt es keine Abmahnung, keine Anzeige, keine Verurteilen etc.. Es gibt also keinen Beweis, dass ein Gesetz verletzt worden ist, sondern lediglich die Behauptung eines anonymen Menschen.
Das öffnet dem Missbrauch Tür und Tor. Jedermann kann somit behaupten, dass ein Konkurrent ein Gesetz verletzt hat. Da es aber keine Möglichkeit gibt, das zu widerlegen, keine Möglichkeit herauszufinden, wer das behauptet hat und was er behauptet hat, ist das eine wunderbare Spielwiese für unlautere Praktiken.
Ob wir das wollen, dass nun die Amis die Gesetze in Deutschland und in anderen Ländern machen?
Bei Google.at immer noch Platz 1 mit dem Key. Man darf nicht vergessen, dass nun auch die Herkunft einer Seite wichtig ist. So wird eine Seite aus Österreich in Deutschland anders geranked. Abgesehen davon gibt es auch Fallen in die man tappen kann.