Haben Weihnachtsmann und Christkind wieder mal das Falsche gebracht? Besser als umtauschen oder sich lange darüber zu ärgern ist es, wenn man damit das eine oder andere erotische Spielchen spielt!
Weihnachten steht vor der Tür. Da will ich meinen Liebsten natürlich glücklich machen und ihm was Schönes schenken.
Am Sonntag ist es wieder so weit: Viele Menschen werden das erste Kerzlein am Adventskranz anzünden.
Ich hab´ da eine etwas andere Idee …
Gerade rechtzeitig für Nikolaus und Krampus und natürlich für Weihnachten, habe ich da was wirklich Neckisches entdeckt!
Seit 2000 findet der Weltmännertag (Men´s World Day) jährlich am 3. November statt. Wie der Schirmherr Michail Gorbatschow meint, soll durch diesen Tag das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitert werden.
Frauen, die – öffentlich – zugeben, dass sie sich gerne von ihrem Liebsten beim Sex fesseln lassen, wären bis vor ein paar Tagen wohl in der Regel als pervers eingestuft und der Sado/Maso-Szene zugeordnet worden.
Aber plötzlich ist das ganz anders! Es ist schick, nachahmenswert und ganz normal. Schließlich träumen angeblich 92 Prozent der Frauen von spielerischen Fesselspielen und soften SM-Inszenierungen.
Unter dem Titel “Spaß für Zwei: Sex mit Vibrator ist gesund” berichtet die Ärzte Zeitung über die positiven Ergebnisse zweier US-Studien. Das Fazit: Die kleinen Glücklichmacher verbessern die sexuelle Zufriedenheit und erhöhen das Gesundheitsbewusstsein ihrer Anwender.
Nach wie vor überschwemmen gesundheitsgefährdende Sex-Toys den Markt. Der Kampf gegen derartige “Jelly”-Spielsachen ist mühsam, da sich die dafür verantwortlichen Politiker überhaupt nicht darum kümmern. Mehr dazu in “Gesundheitsrisiko durch Sexspielzeug ignoriert“.
Da freut mich natürlich folgende positive Meldung um so mehr.
Verbot von Weichmachern in Vibratoren und Co. gefordert
Offensichtlich ist das Thema den Gesundheitsministern in Deutschland und Österreich gleichermaßen zu heikel und pikant. Beide haben es seit über zwei Monaten nicht der Mühe wert gefunden, sich mit dem Thema gesundheitsgefährdender Weichmacher in Sexspielzeug zu befassen oder zumindest den Initiatoren der Initiative, die Prämien für die Rückgabe schadstoffhaltiger Toys ausschüttet, zu antworten.