Weihnachten steht vor der Tür. Da will ich meinen Liebsten natürlich glücklich machen und ihm was Schönes schenken.
Das ist der Titel der aktuellen Ausgabe des Magazins Feigenblatt. Auf bekannt niveauvolle Art und Weise öffnet Herausgeberin Anja Braun mit ihrem Team Türen zu einer Welt, die uns “Normalos” meist verschlossen bleiben.
Deutlich wird bei der Lektüre, dass auch wir Normal-Heteros vielleicht etwas von der “harten” SM-Szene lernen können, dass BDSM häufig ziemlich Männer-Wix-Phantasie-dominiert ist, was (mir) fehlt und, dass es da noch was zwischen schwarz und weiß geben muss.
Schwere Vorwürfe werden gegen den Süßwarenhersteller Haribo erhoben. Die Verpackungen der – besonders bei Kindern beliebten – Süßigkeiten MAOAM sollen pornografische Darstellungen zeigen.
Frauen, die – öffentlich – zugeben, dass sie sich gerne von ihrem Liebsten beim Sex fesseln lassen, wären bis vor ein paar Tagen wohl in der Regel als pervers eingestuft und der Sado/Maso-Szene zugeordnet worden.
Aber plötzlich ist das ganz anders! Es ist schick, nachahmenswert und ganz normal. Schließlich träumen angeblich 92 Prozent der Frauen von spielerischen Fesselspielen und soften SM-Inszenierungen.
Wer erinnert sich nicht an die Küchen-Szene im Film “9 1/2 Wochen” mit Mickey Rourke und Kim Basinger? Da sind wohl bei vielen heisse Fantasien geweckt … und, wie so oft, wohl nur selten in die Tat umgesetzt worden.
Das Thema Essen und Erotik wurde nun in der Juni-Ausgabe des Magazins Bizarre vom Fotografen Steve Neaves neu in Szene gesetzt.
Es liegt halt meistens in den Augen des Betrachters (ja, auch Betrachterinnen sind gemeint), was er sieht.